hay que morir..

Chuy, 36, verstorben am 20. Oktober 2011

Chuy ist am Mittwoch in der Früh nicht zum Morgengebet gekommen – Keiner hat sich was gedacht. „Vielleicht will er sich mal ausschlafen.“ Immerhin waren die Padres auf Urlaub. „Oder vielleicht ist er noch schnell Tortillas kaufen fürs Frühstück“ – Wie es schon öfter war.
Aber nein – Er ist reglos in seinem Zimmer gelegen nach einem Epileptischen Anfall… Wiederbelebung und Behandlung im Krankenhaus haben nichts mehr geholfen.
Er ist in seinem Zimmer mit dem Kopf auf den Sessel gefallen und so liegen geblieben, dass er nicht Atmen konnte.

Chuy war seit 14 Jahren hier Volontär. Gemeinsam mit Padre Raul, dem Chef vom ganzen Projekt hier in Tijuana, hat er das ganz Oratorium Don Bosco aufgebaut. Schulklassen, Spielfelder und die Kirche, die im nächsten Jahr fertig werden soll. Die Frauen in seinem Oratorium haben ihn immer gefragt: „Chuy, was machst du aus deinem Leben? Such dir eine Frau, bau ein Haus“
Aber er war zufrieden, wollte zumindest noch so lange Volontär bleiben um die Kirche fertig zu bauen.
„No te enojes“ – „Ärger dich nicht“ war sowas wie sein Leitsatz. Keine einzige Sekunde habe ich ihn verärgert, unzufrieden oder ungeduldig gesehen. Ohne jammern hat er uns überallhin begleitet. Schon zu Lebzeiten war er unser Schutzengel (:

Muchisimas gracias, querido Chuy, para acompañarme.
Danke Chuy fuer die Zeit, die du mich hier begleitet hast.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s