Dia del Niño und Dia de las Madres

In den letzten zwei Wochen war wieder so einiges los. Insgesamt ist es jetzt schon viel waermer und laenger hell und deshalb auch viel mehr Leben auf der Strasse. Ein Highlight war definitiv der „Dia del Niño“, der Tag des Kindes, der hier sehr ausgiebig gefeiert wird. In der Familie sowie auch in den Schulen werden die Kinder gefeiert und beschenkt. Auch wir haben mitgemacht und ein Theaterstueck aufgefuert, Spiele gespielt, einen Clown beauftragt, Geschenke, Suessigkeiten und Sandwiches organisiert. Es war wirklich ein sehr toller, lustiger Tag, der all die Sorgen fuer ein Weilchen vertrieben hat.
Der Muttertag wird hier am 10. Mai und nicht wie bei uns am 2. Sonntag im Mai. Auchd en haben wir gefeiert. Mit allen Mamas haben wir Spiele gespielt, sie wurden besungen, bekocht und beschenkt und auch ein Theaterstueck und Gedicht durfte natuerlich nicht fehlen.
Lehrer sein ist hier – die freien Tage betrachtet – wirklich ein gemuetlicher Job. Ein aktuelles Beispiel: Am Donnerstag war Muttertag und frei, am Freitag natuerlich ich – ist ja ein Zwickeltag, klar. Heute, Montag, hatten die Kids auch keine Klassen weils ja wieder ein Zwickeltag ist. Morgen ist naemlich ein ganz ein wichtiger Feiertag: Der Tag des Lehrers, der natuerlich auch frei ist. Also sind das einfach mal so 1, 2, 3, 4, 5, 6 freie Tage. Nicht schlecht, oder? 😉
Gestern, Sonntag, haben wir ausserdem eine „Convivencia Familiar“ veranstaltet. Dass ist sowas wie ein Familientreffen, jeder bringt etwas zu essen mit und das wars auch schon. Ich hab eine Rally ueber Don Bosco organisiert und der Padre hat ihnen was ueber Maria erzaehlt. Geendet hat das ganze mit einer Messe. Ich habs fast nicht gepackt aus lauter Lachen, ein paar schon etwas aelteren Frauen zuzuschauen, wie sie bei der Rally einen Luftballon mit dem Hintern zerplatzen mussten. Es war wirklich lustig.
Das Fussballfeld schaut auch schon recht gut aus. Dadurch, dass sie gerade den Boden betonieren, bin ich jede freie Minute dort und lass die Cancha nie lange aus den Augen, weils hier genug gibt, die ihr „Revier“ markieren wollen. Waeren wir nicht dahinter, haetten sie schon laengst ihre Zeichen (YK55 = Y=Yunta: das Viertel, K=Kriminals, 55= eine Nummer, mit der sie sich identifizieren) im frischen Zement hinterlassen.

Jetzt sinds nurmehr 3 Monate und auch wenn ich mich schon wieder unheimlich auf daheim freue, kommt mir die Zeit die noch bleibt sehr kurz vor!

Bis bald!

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