Wir besuchten Sophie in Tijuana

Am 22. Dezember 2011 begann unsere Reise von München über New York nach San Diego und dann über die Grenze nach Tijuana.  Die Strapazen der langen Reise waren sofort dahin, als uns Sophie am Flughafen in San Diego erwartete. Es war so schön, sie nach vier Monaten wieder in die Arme schließen zu können. Wir verbrachten dann drei Tage in Tijuana und erlebten den Arbeitsalltag von Sophie so richtig mit. Das war sehr beeindruckend. Wir besuchten zwei Oratorien, spielten Fußball mit mexikanischen Kindern, waren bei zwei Familien zum Essen eingeladen und feierten am Abend vor dem 24. Dezember die traditionelle „Posada“ (Herbergsuche) mit. Die Lebensumstände der Familien rund um die Oratorien waren für uns alle erschreckend. Vor allem auch deshalb, weil Kinder schon sehr jung auf sich selbst gestellt sind.
Am 24. Dezember selbst entstand kaum Weihnachtsstimmung bei uns, hatte es doch
25 °C. Die Weihnachtsmesse am Abend hat uns besonders beeindruckt. Die Freude und Feierstimmung über die Geburt Jesu wird viel impulsiver zum Ausdruck gebracht als bei uns. Ebenso die herzlichen Weihnachtswünsche von der gesamten Pfarrgemeinde, in der sich das Oratorium von Sophie befindet, waren für uns ein besonderes Erlebnis.
Am 25. Dezember ging´s dann gemeinsam mit Sophie zurück in die USA, wo wir folgende Rundreise mit dem Leihauto starteten:
25.12. – San Diego
26.-28. 12. – Los Angeles
28.-29. 12. – Santa Barbara
29.-30. 12. – Monterrey
30.12. – 1.1. San Francisco
1. 1. – Flug nach Las Vegas
1. – 3. 1. Las Vegas
3. 1. Grand Canyon
4. – 6. 1. San Diego
7. 1. Tijuana
8. 1. Rückflug

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Ich hoffe ihr habt schöne Weihnachten gehabt und seid gut ins neue Jahr gerutscht. Die letzten 2 Wochen habe ich gemeinsam mit meiner Familie verbracht. Es war echt ein wunderschöner Urlaub und ich hab mich riesig gefreut, sie alle wiederzusehen. Sie werden einen genauen Reisebericht unserer Route (San Diego – Tijuana –  L.A. – San Francisco – Las Vegas – Grand Canyon – San Diego – Tijuana – San Diego ;)) für euch schreiben wenn sie daheim sind, für mich geht es nämlich die nächsten 2 Wochen gemeinsam mit Miriam weiter in den Süden Mexikos.

DANKE für die vielen lieben Geschenke! Ich weiß garnicht, ob die Einfuhr von soviel Milka-Schokolade erlaubt ist (:

Und ein weiteres großes DANKE an alle, die mir Geld mitgeschickt haben. Allen voran die VS St. Martin und das Architekturbüro Schütz. Tausend Dank für die Bemühungen!

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Bis bald,
Sophie

Oh du stressige Weihnachtszeit

Liebe Leute,

Die letzten Wochen waren echt stressig, sodass ich kaum dazukomme, in den Blog zu schreiben.

Am Samstag haben wir ein Volleyballturnier veranstaltet, es hat alles gut funktioniert. In der Woche davor waren wir in allen Schulen in der Umgebung um Werbung zu machen. In jeder Klasse, in der wir waren hat uns mindestens ein Kind gekannt: „Martiiiin, Sofffiiiiaaa!“ (: Bis jetzt war es jedes mal echt lustig, als wir in den Schulen waren um irgendetwas anzukündigen. Das erste Mal haben einige Kinder gedacht, Martin sei ein berühmter Fussballer und haben uns beide um Autogramme gebeten 😉

Außerdem sind wir gerade am Vorbereiten für unser großes Projekt – die Renovierung des Fussballfeldes im Oratorium und die Erstellung eines Spielfeldes im zweiten Teil des Oratoriums, im Centro Comunitario (diesem zweiten Teil des Oratoriums werde ich demnächst einmal einen Eintrag widmen).

Seit Anfang Dezember, von 1. – 12., gab es traditionell jeden Abend eine „Misa del Barrio“, eine Messe bei einer Familie, zur Vorbereitung auf den „Dia de la Virgen de Guadalupe“, den Feiertag der Jungfrau von Guadalupe am 12. Dezember.

Nächsten Sonntag darf/muss ich einen Engel bei der Pastorela, dem Krippenspiel, mitspielen. Mein Spanisch ist mittlerweile schon ganz gut, aber für Sätze wie „Geheiligte Jungfrau Maria, du auserwählte, die Engel besingen dich mit blablabal“ reicht mein Vokabular noch nicht ganz. Aber naja, ein paar Tage bleiben mir noch um den Text zu lernen.

Jetzt dauert es nicht mehr lange, bis meine Mama, Papa, Chrisi, Lukas und Michi kommen. Darauf freue ich mich schon gscheid (: (:

Also, ich wünsch euch eine schöne Weihnachtszeit, hoffe euch gehts gut und bis bald,
sophie

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Auf den Fotos: Messe bei Marcella, 3x Volleyballturnier, der kleine Hector und ich, Ausflug nach Rosarito (halbe Autostunde von Tijuana aber 1000 mal schöner), Proben für die Pastorela

ein paar Fotos der letzten Woche

Dia de los santos y muertos – Allerheiligen und Allerseelen

Wenn man von Mexiko und seinen Bräuchen und Traditionen liest, erfährt man bestimmt, wie ausgiebig hier der 1. und 2. November gefeiert werden: Eine riesige Feier mit allem Drum und Dran auf den Friedhöfen mit Altären für die Verstorbenen Familienangehörigen usw…
Irgendwie ist das ganze aber noch nicht bis nach Tijuana durchgekommen. Es war einfach GARNICHTS los an diesen 2 Feiertagen. Von Tradition keine Spur. Wenn man es sich überlegt, ist es eigentlich auch kein Wunder: Kaum ein Erwachsener ist hier in Tijuana geboren, alle stammen von allenmöglichen Teilen Mexikos ab und viele haben schon ein paar Jahre in den USA gearbeitet, ehe sie wieder zurückgeschickt wurden. Es fehlen die Wurzeln, aus denen etwas wachsen und entstehen könnte.

Um ehrlich zu sein war von Halloween am 31. Oktober viel mehr zu spüren.

Am Sonntag nach Allerheiligen haben wir im Oratorium ein kleines Fest veranstaltet, bei dem verschiedene Altäre – jeweils für irgenjemand gewidmet, z.B. für Don Bosco, alle ungeborenen Kinder, eine berühmten Komödianten, dem Papst – ausgestellt wurden.
Das coolste an diesem Fest war aber eindeutig unser „Casa del terror“, ein Geisterhaus.
Dafür haben wir 2 Räume und die Gänge im Keller gruselig hergerichtet und mit der Hilfe von vielen motivierten maskierten Jugendlichen die Kinder erschreckt. Es hat alles viel besser funktioniert als wir erwartet haben und alle waren wirklich begeistert bzw. vollkommen ausm Heisl 😉

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Regenbogen

Am Freitag hat es zu regnen begonnen. Die nächsten 2, 3 Monate wird es ziemlich viele Regentage geben – hoffentlich nicht allzuviele, denn wenn es regnet ist es hier echt kalt hässlich. Und es gibt einfach kein Haus oder Zimmer mit Heizung, in dem man sich aufwärmen kann. Natürlich ist bei diesem Wetter auch im Oratorium tote Hose.

Der Regen hat aber auch seine guten Seiten, wie Martin und ich am Freitag Abend gesehen haben: 2 Regenbögen – und wirklich zwei ganze Bögen, so groß, dass sie nicht auf ein Foto draufgepasst haben – über Tijuana.

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Nationalfeiertag Österreich

Nachträglich zum Nationalfeiertag in Österreich am 26. Oktober haben wir Mädels (Miriam und ich) für unsere 14 Männer gekocht 😉

Das Menü:
Liptaueraufstrich mit Tostadas (als Alternative zu Schwarzbrot)
Wiener Schnitzel mit Erdäpfelpürree (als Alternative zu Erdäpfelsalat – die Erdäpfel haben wir nämlich ziemlich zerkocht)
Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster

Allen hats geschmeckt, zumindest hat sicher niemand beschwert (:

Das Schnitzel daheim von Mama oder Oma ist aber trotzdem ganz was anderes 😉

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