Tijuana

Tijuana ist die nordwestlichste Stadt Mexikos und liegt direkt an der Grenze zu den USA. Aufgrund dieser speziellen Lage zieht sie sehr stark Migranten aus ganz Mexiko und Lateinamerika an – jährlich wächst die Bevölkerung Tijuanas um etwa 100.000 Menschen. Von den vielen, die hoffen, es über die Grenze zu schaffen, bleiben jedoch die meisten in Tijuana „hängen“.

Das rapide Anwachsen der Stadt führt zu neuen sozialen Problemen. Rasch entstehen neue Stadtteile am Rand von Tijuana, oft von Armut, fehlender Infrastruktur (Straßen, Strom, Abwasser), mangelnden Plätzen in den Schulen sowie Drogen, Kriminalität und Prostitution geprägt.
Der derartig hohe Anteil an Migranten in Tijuana führt zu weiteren Problemen. In den armen Stadtteilen gibt es viele Kinder und Jugendliche, denen der Zugang zum staatlichen Ausbildungs- und Gesundheitssystem aufgrund fehlender Dokumente versagt ist. Die resultierenden Probleme sind Jugendarbeitslosigkeit und -kriminalität sowie Drogenprobleme.

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